Bradley

29.6.06

Deutschland, Deine Kinder

An der Bushaltestelle. Junger Assi trifft Freundin. Sie erzählt von einer Verabschiedungsfeier an der Schule.
Er: "Hat da auch jemand geweint von denen die gegangen sind? So mitten auf der Bühne? Ey, ich hätt' net geweint."

Später erzählt er von einem, den sie immer mit seinem Nachnamen nennen.
Sie, wie selbstverständlich: "Ist das der Nachname von seiner Mutter oder Vater?"

27.6.06

Deutsche Tugenden, trotz WM

Es ist ja ein ganz tolles neues Gefühl der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit in Deutschland unterwegs, was so keiner von den Deutschen erwartet hätte. Auch ich finde das und freue mich darüber. Um so mehr ärgert es mich, wenn ich dann trotzdem von Zeit zu Zeit wieder daran erinnert werde, dass es eben doch immer noch Deutschland ist. Wenn z.B. bei Aldi eine neue Kasse aufgemacht wird und die Leute von allen Seiten hinhechten, um die ersten in der Schlange zu sein und vier Minuten Zeit zu sparen. Oder wenn mich die Ordner an der Frankfurter Main-Arena beim "Notausgang" nicht reinlassen und mich um den ganzen Komplex herum zum einzigen Eingang schicken, obwohl da vielleicht zwei Leute rumstanden und es für die Ordner bestimmt nicht zu viel Stress geworden wäre...


Wirklich grandios fand ich an diesem Abend des Vorrundenspiels Japan-Brasilien allerdings die After-Show-Party von HR3. Wie sich diese beiden Moderatoren beim Verschenken von aufblasbaren HR3-Händen zum Affen gemacht haben war schon große Klasse. Die haben mit dem Werfen von besagten Händen und Schirmmützen im Fußballdesign vermutlich die Show ihres Lebens abgezogen.
Möglich wurde das allerdings auch erst durch das (sehr brasilianisch aussehende) Publikum, das die großzügigen deutschen Männer wie Helden gefeiert hat. Und als der dicke blonde von den beiden in den Security-Graben sprang und sich ein Bad in der Menge genehmigte, da gab es für die Fans kein Halten mehr...

Studentenleben



Ja, so erbärmlich sieht mein Kühlschrankfach zur Zeit aus. Der Rest ist verschimmelt und befindet sich mittlerweile im Müll. Zumindest sieht es gesund aus. Die Gurke und die Paprika liegen da aber auch schon seit zwei Wochen, und zumindest die Gurke ist schon ziemlich trocken. Und glaubt nicht, in der Eisteepackung wäre Eistee. Nein, diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile ist es einfach nur noch gekühltes Wasser...

20.6.06

Hmm...

Tja, da hat sich Svens WM-Wette wohl tatsächlich als Fake herausgestellt. Jedenfalls kommt man jetzt direkt zur Seite von Firstload. Aber keine schlechte Idee, gute PR. Außer man bekommt den Hass der geilen User ab...

14.6.06

Freude/Gegenfreude

Letzte Woche habe ich mich noch gefreut, dass ich das Päckchen Luckies für 3,69 statt 3,70 bekommen habe, weil die Kioskfrau kein Wechsel- und ich nicht genug Kleingeld hatte, heute freue ich mich darüber bereits einen halben Tag das Verlangen nach Zigaretten unterdrückt zu haben.

Flitzer im Finale

Hmm. So ganz sicher bin ich mir ja noch nicht, ob es sich bei Svens WM-Wette um ein Fake handelt. Aber wenn nicht, dann verspricht das Finale interessant zu werden. Wenn 5 Millionen Besucher auf der Seite waren, verspricht Svens Freundin am 9. Juli splitternackt über's Spielfeld in Berlin zu laufen. Dieser erste Vorgeschmack sieht aber nicht unbedingt nach einem Amatuer-Foto aus...

12.6.06

Nüchterne Woche?

So ein bisschen lass ich mich ja dann doch vom Fußballfieber anstecken. Gut, dass jetzt alle Busse in Mainz mit Deutschlandfähnchen fahren müsste für mich nicht sein, stört mich aber auch nicht groß. Mehr freue ich mich da über die kleinen Perlen, die man so findet. Zum Beispiel die tägliche Videokolumne bei Spiegel Online von Carsten van Ryssen, den ich sonst eigentlich nur von Polylux kenne.
Ansonsten könnte diese Woche ja wirklich mal etwas nüchterner ablaufen als die vergangene zum Beispiel. Mal sehen wie lange dieser Vorsatz hält...

7.6.06

Breit sein in Alltagssituationen

Ich sitz total gechillt und höre Kaizers Orchestra und stelle fest wie gechillt "Dekk Bord" ist.
Wiedermal kam alles anders als geplant. Anstatt alleine einen kleinen zu schnabulieren hab ich mit M. und S. einen großen geraucht.
Den Zug hab ich trotzdem gekriegt und chill mich jetzt durch Frankfurt und hab noch nen kleinen in der Brusttasche. Und mache eine neue Erfahrung.
Breit sein in Alltagssituationen. Ganz was anderes als unter Kiffern.
Im Zug such ich ein freies Klo, und vor dem letzten stehen zwei Schönlings-Türken und einer fragt mich, ob ich kacken oder pissen muss. Weil er muss scheißen und würde mich vorlassen wenn ich nur pissen muss. Alles klar.
Ich hab's nicht gemacht, aber man könnte sich da ja auch einen kleinen Scherz erlauben und auf den Klodeckel pissen. Oder, vielleicht etwas subtiler, mit Papierhandtüchern den Abfluss verstopfen. Und die Techniker unter den Scherzbolden manipulieren die Vakuum-Sauganlage.

6.6.06

Der dritte hat gebufft

Was für ein Tag voller Cannabis und Musik. Die CD ist fertig geworden. Meine erste CD. Also bei der ich mitgemacht habe.
Und den ganzen Abend habe ich mit P. aufgenommen. Ich bin nicht mehr fähig irgendwas gescheites zu schreiben. Wir haben total breit in einem Keller gesessen und uns wilde Theorien erzählt, und dann in diesem Zustand gejammt. Klavier und Saxophon. Vielleicht etwas laut, es war schon nach Mitternacht als wir angefangen haben, aber es hat Spaß gemacht, und vielleicht ist sogar was brauchbares bei rausgekommen. Müssen wir dann im nüchternen Zustand nochmal überprüfen. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.